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Wohlstand hilft bei der Lösung von Umweltproblemen

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Oberländer Arbeitgeber liessen sich informieren

Wie ist der Weg zu Nettonull 2050 zu meistern? In Uster haben Firmenvertreter vom Avenir-Suisse-Vertreter Lukas Rühli Rezepte dazu erfahren.

Christian Brändli

«Fehlender Schnee – oder auch ein rekordwarmer Oktober – ist keine Klimakrise», machte am Mittwoch Lukas Rühli vor rund 110 Wirtschaftsvertretern im Bildungszentrum Uster klar. Den Senior Fellow und Forschungsleiter «Smart Government» beim liberalen Think Tank Avenir Suisse eingeladen hatte der Arbeitgeber-Verband Zürcher Oberland und rechtes Seeufer. In seinem Referat mit dem Titel «Der Weg zu Nettonull 2050: Wie wir ihn meistern – und wie nicht» machte Rühli klar, wieso er zu dieser Einschätzung gekommen ist.

Er unterstrich, dass diese Wetterkapriolen eine Folge des Klimawandels seien. Dieser stelle für die Schweiz aber keine existenzielle Gefahr dar. Zwar sei die mittlere Temperatur in der Schweiz seit 1880 um 2,4 Grad gestiegen. Und er geht aufgrund von Forschungsresultaten davon aus, dass sie sich bis zum Jahr 2100 um weitere 3 Grad erhöht. Die Folge seien trockenere Sommer und nassere Winter. «Wir werden eine Mediterranisierung des Klimas in der Schweiz erleben», meinte Rühli.

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