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Meinung

Kommentar zur Polizeiaffäre in Uster

Wer Regeln durchsetzen will, muss sich selber auch daran halten

Gesplittete Rechnungen, um Kontrollen zu umgehen: Der Fall bei der Stadtpolizei Uster wirft grundlegende Fragen zu Vertrauen, Verantwortung und Transparenz auf. Nun ist die Stadt in der Pflicht.

Wer Regeln durchsetzen will, muss sich selber auch daran halten

Kommentar zur Polizeiaffäre in Uster

Gesplittete Rechnungen, um Kontrollen zu umgehen: Der Fall bei der Stadtpolizei Uster wirft grundlegende Fragen zu Vertrauen, Verantwortung und Transparenz auf. Nun ist die Stadt in der Pflicht.

Der Fall rund um die gesplitteten Rechnungen bei der Stadtpolizei Uster ist aus finanzieller Sicht unspektakulär. Es entstand kein Schaden, die beschafften Güter wurden geliefert, die Rechnungen ordnungsgemäss bezahlt.

Und doch wiegt der Fall schwer.

Denn im Kern geht es nicht um Geld, sondern um Vertrauen. Rechnungen wurden bewusst so aufgeteilt, dass Kontrollmechanismen umgangen werden konnten. Das ist kein Versehen. Es ist ein bewusster Verstoss gegen Regeln, die genau dafür geschaffen wurden: Transparenz und Kontrolle sicherzustellen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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