Ein denkwürdiger Sonntag
Diese Geschichten, Reportagen, Porträts, Geschehnisse und Schicksale haben unsere Redaktorinnen und Redaktoren 2025 nachhaltig geprägt. Heute: die GZO-Abstimmung.
Der letzte Sonntag im November. Sie erinnern sich? Die Abstimmung zu den GZO-Krediten in den Gemeinden schlug nicht nur im Vorfeld hohe Wellen. Bereits am Sonntagmorgen stieg die Spannung so sehr, dass wir es in der Redaktion fast nicht mehr aushielten, aber auch Sie, die Sie voller Erwartung der ersten Ergebnisse harrten.
Es wurde schon alles geschrieben und gesagt zum Thema. Und das GZO wird uns auch im neuen Jahr beschäftigen, sachlich, aber auch emotional. So viele Gefühle sind dabei mit im Spiel, dass es manchmal nicht so einfach ist, genügend kritisch zu sein. Doch das gehört dazu. Nicht nur für uns als Journalisten, sondern auch für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.
Für mich und für meine Mitarbeitenden war der Sonntag aber nicht nur aussergewöhnlich hektisch – sondern auch ein Zeichen des Vertrauens in uns und unsere Arbeit. So viele Menschen wie noch nie in diesem Jahr warteten auf zo-online.ch mit uns auf die Ergebnisse, 10’000 waren es während des ganzen Tages, im Durchschnitt schauten sie fünfmal nach, wie die Abstimmungen ums GZO denn nun ausgegangen sind.
Es war aber auch ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir Sie mit unserer Arbeit erreichen, dass Sie sich bei uns informieren und uns vertrauen. Gleichzeitig ist es aber auch ein Auftrag. Wir werden weiterhin kritisch sein und berichten, über Gutes und über Problematisches. Nicht nur in Sachen GZO. Aber dort schauen wir ganz bestimmt weiterhin genau und kritisch hin.
