Nur ein Schuss vor den Bug – oder muss jemand in die Bresche springen?
Am Abstimmungssonntag sagen acht Gemeinden Ja zum GZO. Aus Bubikon kommt ein Nein. Das Ergebnis analysiert der stellvertretende Chefredaktor.
Konkurs: Sollte man die Führung des GZO Spitals Wetzikon an ihren Aussagen messen, dann könnte mit dem Nein aus Bubikon zur Aktienkapitalerhöhung das Schicksal des Spitals besiegelt sein.
Immer wieder betonten der neue Verwaltungsratspräsident Andreas Mika und Spitaldirektor Hansjörg Herren, es gebe keinen Plan B. Sollten die 50 Millionen Franken als Beitrag der Besitzer an die Sanierung des Spitals nicht vollumfänglich gesprochen werden, gehe das GZO höchstwahrscheinlich in Konkurs.
Wir sprechen von 3,12 Millionen Franken, die fehlen. Heisst im Umkehrschluss: 46,88 Millionen Franken würden fliessen. Vorausgesetzt, die Gläubiger stimmen im Frühjahr 2026 dem Nachlassvertrag zu.
Springt hier noch jemand in die Bresche? Werden die Reserven von 5 Millionen Franken gekürzt? Und sagen am Ende die Verantwortlichen, «alles nur halb so schlimm»?

