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Tribüne
Erwachsene wie Kinder lieben ihre Smartphones. Doch wer seine Kinder liebt, sollte das Telefon öfters zur Seite legen, rät «Tribüne»-Autorin Raffaela Fehr.
Zur Autorin: Raffaela Fehr ist FDP-Kantonsrätin und wohnt in Volketswil
Kennen Sie das: Sie stehen in der Küche, Ihre Tochter spricht mit Ihnen. Ihre Antworten? Einsilbig. Mal ein «ja» oder «oh, schön» oder «nein, jetzt nicht». Und irgendwann läuft die Tochter weg, und Sie merken – Mist! Was wollte meine Tochter eigentlich?
Sie wollten doch nur noch kurz die SMS beantworten. Die SMS ist beantwortet, und genau so hat ihre Tochter eine Antwort erhalten. Nämlich, dass es völlig okay ist, das Smartphone in den Mittelpunkt zu stellen. Um das klarzustellen: Ich stehe in der Küche, und meine Tochter hat einsilbige Antworten erhalten.

