Wenn die Rechnung in der Gemeinde ankommt
Tribüne
Die Beträge, die Gemeinden für das Asylwesen ausgeben müssen, sind extrem gestiegen. Das habe Folgen, unter anderem im Investitionsbereich, mahnt «Tribüne»-Autor René Truninger.
Zum Autor: René Truninger ist SVP-Kantonsrat und wohnt in Effretikon
Die Asylkosten beim Bund, im Kanton Zürich und bei den Gemeinden explodieren, und der Trend zeigt weiter nach oben. Was bislang abstrakt klang, steht nun schwarz auf weiss in den Gemeinderechnungen. Jüngste kommunale Auswertungen im Bezirk Pfäffikon für die Jahre 2021 bis 2024 belegen kolossale Zuwächse: Hittnau plus 2367 Prozent, Bauma plus 1021 Prozent, Pfäffikon plus 569 Prozent, Weisslingen plus 297 Prozent, Illnau-Effretikon plus 240 Prozent, Lindau plus 158 Prozent und Fehraltorf plus 100 Prozent.
Im Durchschnitt sind die ausgewiesenen Asylkosten im Bezirk Pfäffikon um enorme 404 Prozent angestiegen. Wer heute die Augen vor diesem Problem verschliesst, wird morgen erklären müssen, warum die Gemeindefinanzen aus dem Lot sind und warum weitere Steuerfusserhöhungen drohen.

