Verflucht seist du, elektronischer Autoschlüssel
Redaktorin Annabarbara Kiliani schwört auf ihr Elektroauto – und wurde von diesem wortwörtlich im Regen stehen gelassen. Eine Odyssee war die Folge.
Vor zweieinhalb Jahren habe ich an dieser Stelle ein «Tösswegs» über unser neues Elektroauto geschrieben. Zugegeben, meine Zeilen lesen sich wie eine Lobeshymne an «Maggie» – wie wir das Fahrzeug liebevoll nennen.
Keine Angst, ich habe nicht vor, meine Meinung zu revidieren. Ich liebe «Maggie» immer noch. Letzte Woche hätte ich sie aber trotzdem am liebsten auf den Mond geschossen. Und das für etwas, das gar nicht ihre Schuld war.
Während ihre Technologie auf dem neuesten Stand ist, scheint eines ihrer Gadgets in der elektronischen Steinzeit stehen geblieben zu sein. Es geht nicht etwa um eine unnötige Spielerei, sondern – Sie lesen richtig – um den Autoschlüssel.
Ein essenzielles Ding, wenn man sein Gefährt von A nach B bewegen möchte. Oder geschweige denn nur einsteigen will. So wie ich nach einem langen Arbeitstag, den Kopf schon beim Abendessen und einem guten Buch.

