Mein genialer Plan für die Frauen-EM – zerstört durch den Flugmodus
Mit der diesjährigen EM stieg das Fussballfieber bei dieser Redaktorin. Doch in Ruhe einen Match zu schauen, war schwierig.
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich im grossartigsten Team Fussball gespielt. Zugegeben: Ich bin nicht besonders gut. Bei den Sonntagsspielen genoss ich Bier und Schinken-Käse-Toast nach einem Match viel mehr als das Herumgerenne in der prallen Sonne – was nun wirklich nichts mit der Sonne zu tun hat.
Die Frauen-EM war daher die perfekte Gelegenheit, mein Fussballfieber auszuschwitzen. Ich freute mich sehr und wollte unsere Nati-Spielerinnen in jeder Sekunde ihrer Spiele unterstützen. Mit Bier und Schinken-Käse-Toast bei meinem Lieblings-Public-Viewing.
Mein Versprechen konnte ich jedoch nicht halten. Bei den Spielen gegen Norwegen und Island fieberte ich noch in voller Länge mit – sich frühzeitig beim Familientreff verabschieden zu können, ist eben eine Kunst.
Als die Schweiz jedoch auf Finnland traf, sass ich in einer Sitzung. Die Pflicht rief. An einem gewöhnlichen Tag wäre sie mir äusserst zügig erschienen. Doch es war kein gewöhnlicher Tag.
