«Dolce far niente» im Alltag: Warum Pausen Raum für Ideen schaffen
Ruhezeiten entschleunigen den Alltag, schaffen Raum für Innovation – und lehren uns, das süsse Nichtstun auch ohne Ferienreise zu schätzen. Das sind die Tipps von «Standpunkt»-Autorin Monika Di Benedetto.
Autorin: Monika Di Benedetto
Zweimal im Jahr scheint Ruhe in unser hektisches Leben einzukehren. Das gewohnte Leben steht in vielen Bereichen still, und genauso wie nach der Vorweihnachtszeit im Dezember ticken auch nach dem hektischen Abschluss des Schuljahrs die Uhren etwas langsamer.
Plötzlich ist es ruhiger, Restaurants haben geschlossen, Veranstaltungen finden kaum statt. So ist das auch bei uns in meiner Arbeitskirchgemeinde. Ich bin nicht nur Kirchenpflegepräsidentin von Turbenthal-Wila, sondern arbeite auch in der Administration der Reformierten Kirche Breite. Meist ist viel los bei uns, es summt und brummt wie in einem Bienenhaus, und alle versuchen, ihre Arbeit irgendwie zu schaffen.
Was manchmal eine Herausforderung sein kann, da vieles bei uns unvorhergesehen daherkommt. Das wiederum macht die Arbeit auch so spannend. Manchmal gleicht es einer Theateraufführung, der Vorhang geht auf, und man weiss nicht genau, was einen an dieser Stelle erwartet.

