Jammern hilft gegen Hitze
Tösswegs
25 Grad sind meine Schmerzgrenze. Auf Temperaturen darüber könnte ich verzichten. Sobald es über 30 Grad heiss wird, würde ich mich am liebsten in einem Eisschrank verkriechen – oder einfach vor mich hin schmelzen.
Aber das nützt ja alles nichts. Auch ich muss mich mit hohen Temperaturen abfinden. In diesem Jahr stieg das Thermometer bereits einige Male über die 30-Grad-Marke. Solange die Nächte noch etwas kühl sind, ist das gerade noch so erträglich. Aber nur knapp.
Ich bin einfach nicht für den Sommer gemacht. Und mit dem Klimawandel muss ich mich künftig noch mit häufigeren und längeren Hitzewellen abfinden. Nur schon der Gedanke daran …
Da half es auch nicht, als ich Ende Mai die Langzeitprognosen für den Sommer in diversen Medien gelesen habe. Die Daten der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und des European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF) deuten darauf hin, dass es im Sommer in der Schweiz überdurchschnittlich heiss wird. Ich hätte am liebsten gleich eine Klimaanlage bestellt oder Ferien in der Antarktis gebucht.

