Ruhe
Von Emanuele Omusoru
Vor Kurzem war ich für ein paar Wochen im Tösstal zu Besuch – Heimataufenthalt sagt man dem, wenn man in einem anderen Land im Einsatz ist und nach Hause kommt. Diese Tage sind gefüllt mit Besuchen von Familie, Freunden und Verwandtschaft.
Daneben gehören Treffen mit Partnerorganisationen und Spendern sowie Projektpräsentationen dazu. Eine volle Zeit also. Ich glaube, Sie können sich gut vorstellen, wie sich das anfühlt. Denn eines jeden Tage sind gefüllt mit Familie, Sitzungen und Präsentationen. Finde da mal noch Zeit für dich selbst.
Was für ein Glück, dass wir im Tösstal sein dürfen! Freunde aus höher gelegenen Gebieten wie Russikon würden sagen, dass man im Tösstal nur Nebel findet. Doch ich wage dem zu widersprechen. Ich lebe aktuell in Rumänien und bin auch sonst viel auf Reisen.
Wann immer ich ins Tösstal zurückkomme, spüre ich eines: Heimat. Ich mache die Spaziergänge von früher, ich wandere durch den Wald, den ich schon kenne, ich lasse die Sonnenstrahlen auf mein Gesicht scheinen, und ich finde etwas, das mir oft fehlt: Ruhe.

