Nicht ohne meinen Teddy
Tösswegs
Ich muss gestehen, ich liebe Plüschtiere. Ob Lama, Hase oder der klassische Teddy – mit dem richtigen Jö-Blick können sie alle mein Herz gewinnen. Auch meine Hausstauballergie hielt mich nie davon ab, mich mit plüschigen Freunden und Freundinnen zu umgeben.
Als Kind trieb ich es einmal auf die Spitze. Ich konnte mich nicht entscheiden, welches meiner Kuscheltiere mich in die Ferien begleiten darf, und packte prompt meinen ganzen Koffer mit ihnen voll. Platz für andere Spielsachen blieb nicht mehr. Die Bemühungen meiner Eltern, mich von der Dummheit dieser Idee zu überzeugen, verliefen ins Leere.
Es kam natürlich, wie es kommen musste: Schon am ersten Tag war mir sterbenslangweilig. Meine Plüschis waren zwar gute Begleiter, aber ihr Unterhaltungsfaktor hielt sich leider in Grenzen. Weil sie mich nicht in meinem Elend darben lassen wollte, organisierte meine Mutter Bastelmaterial – die Ferien waren gerettet.
Heute bin ich etwas vernünftiger. Wenn ich verreise, begleitet mich (meistens) ein einziges Plüschtier. Seit einiger Zeit ist es Teddy Gian Pauli. Ihn bekam ich als Seelentröster geschenkt, und er erfüllt diese Aufgabe sehr zuverlässig.

