Die fehlende Kommunikation machte mich betroffen
Persönlicher Jahresrückblick
Welche Geschichten haben die Redaktion in diesem Jahr bewegt? Wir gewähren Einblicke und blicken auf besondere Themen und Momente zurück. Heute: das Trinkwasserdebakel in Uster.
Das Jahr 2024 nähert sich dem Ende. Grund genug für diese Redaktion, auf die spannendsten Momente, packendsten Geschichten und interessantesten Menschen zurückzublicken. In persönlichen Einblicken erzählen Redaktorinnen und Redaktoren den ganzen Dezember lang von ihren High- und Lowlights. (zo)
An diesem Donnerstagabend Anfang August bekamen ich und mein Partner eine private Nachricht: Das Ustermer Trinkwasser sei bakteriologisch verschmutzt. Die Stadt Uster empfehle, kein Leitungswasser zu trinken – oder es abzukochen. Ich lag ohnehin schon mit einer Sommergrippe im Bett. War das der Grund? Ich hatte Tee ohne Ende getrunken. Doch Durchfall hatte ich keinen. Von Darmbakterien war zu dem Zeitpunkt aber auch noch nicht die Rede.
Handelte es sich etwa um Fake News? Schnell durchforstete ich die Website der Energie Uster AG und fand nur wenig Information. Auch auf der Website der Stadt Uster wurde noch nicht beschrieben, welche Quartiere von Uster betroffen waren.

