Wer verantwortet den «bedauerlichen Einzelfall» in Wetzikon?
Kommentar zur Falschbestattung
Die Bestattung einer leeren Urne in Wetzikon stellt das grundsätzliche Vertrauen in unsere Behörden infrage.
Weil die Urne mit der Asche des Verstorbenen fehlt, wird im Mai auf dem Friedhof Wetzikon kurzerhand eine leere Graburne vergraben. Da auf dem Gottesacker in Wetzikon einheitliche Urnen verwendet werden, fällt das nicht weiter auf.
Weder die Trauerfamilie noch der Pfarrer werden davon in Kenntnis gesetzt. Das ist ein handfester Skandal und ein Vertrauensbruch.
Salopp ausgedrückt, kommt aus diesem Leben keiner lebend raus. Umso wichtiger ist es, von seinen Liebsten Abschied nehmen zu können. Die Beerdigung ist für die Hinterbliebenen mehr als ein symbolischer Akt. Sie ist ein wichtiger Teil des Trauerprozesses.

