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Chance für lebendiges und attraktives Stadtzentrum packen

Barbara Thalmann, SP-Stadtpräsidentin von Uster, sieht im neuen Stadtzentrum eine grosse Chance, das Herz der Stadt lebendig und attraktiv zu gestalten.

Barbara Thalmann ist SP-Stadtpräsidentin von Uster

Foto: Marie Fredericq / zvg

Chance für lebendiges und attraktives Stadtzentrum packen

«Tribüne»

Barbara Thalmann, SP-Stadtpräsidentin von Uster, sieht die Gelegenheit, das Zentrum von Uster zu einem attraktiven und lebendigen Treffpunkt zu entwickeln.

Barbara Thalmann

SP-Stadtpräsidentin, von Uster

Das Gesicht von Uster verändert sich: Im Zentrum sind innert Kürze Häuser in die Höhe gewachsen, neue Orte, Plätze und Grünräume entstanden oder werden im Laufe von geplanten Projekten noch entstehen. Im Stadtpark bietet der Pavillon der Bevölkerung eine neue Aufenthaltsmöglichkeit, am Gerichtsplatz werden aus der regen Bautätigkeit viele neue Wohnungen hervorgehen.

Das Zentrum von Uster wird dichter, urbaner. Gerade deshalb müssen wir öffentlichen Begegnungsorten eine besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie sollen über eine hohe Aufenthaltsqualität und viele Grünräume verfügen. Aus diesem Grund freue ich mich ganz besonders über ein Projekt, das nun Gestalt annimmt: unser Stadtzentrum.

Bis Ende Jahr werden die Pläne für ein attraktives Zentrum an der Gerichts- und Webernstrasse im Detail ausgearbeitet, Mitte 2026 könnten die Bauarbeiten losgehen. Zusammen mit dem Gewerbe haben die Verantwortlichen der Stadt Uster die offenen Fragen diskutiert und Lösungen gesucht.

Die heiklen Punkte kamen auf konstruktive Art auf den Tisch. Die Mitwirkenden brachten im Rahmen von Workshops Ideen ein, die bereits in die Pläne eingeflossen sind. Ein starkes Zusammenspiel!

Selbstverständlich bleiben strittige Punkte, das gehört zu so einem Schlüsselprojekt. Uster ist beileibe nicht die einzige Stadt, die vor der Frage steht, wie ihr Zentrum ein lebendiger Anziehungspunkt bleibt oder gar zu einem neuen Treffpunkt wird.

Ich erinnere mich, wie hoch die Wogen gingen, als in Zürich die Limmatstrasse verkehrsfrei werden sollte. Sind die Läden und Restaurants überlebensfähig, wenn nicht mehr vor der Eingangstür parkiert werden kann? Sie sind!

Vielerorts ist auch der Lärm ein Thema: Wird es nachts laut und unwohnlich, wenn attraktive Plätze und innovative Gastroangebote entstehen? Das Beispiel von Biel zeigt, wie Anwohnende, Gewerbe und Stadt im Dialog Lösungen finden.

Eine regelmässige Aktion des Gewerbes ist dort so erfolgreich, dass die Altstadt an diesen Abenden nur so pulsiert, inklusive Regeln, die schliesslich allen dienen.

Auch das macht meine Vorfreude aus: Wir haben ein ausgereiftes Projekt, ein Herzstück in Form einer Flanierzone, in der sich alle gerne aufhalten, um sich auf einen Schwatz einzulassen, einen Kafi zu trinken oder einzukaufen. Dabei krempeln wir nicht ganz Uster um. Wir behalten die Gesamtentwicklung unserer Stadt im Blick.

Nach einer langen Geschichte geht das attraktive Stadtzentrum nun in die Schlussrunde. Gehen wir aufeinander zu und sorgen gemeinsam dafür, dass dieses lebendige Zentrum bald Realität wird. Packen wir die Chance, die es allen Ustermerinnen und Ustermern bietet.

In der «Tribüne» äussern sich Oberländer Politikerinnen und Politiker, die auf lokaler, kantonaler und nationaler Ebene tätig sind, wöchentlich zu Themen aus Politik und Gesellschaft. Die darin wiedergegebene Meinung muss nicht mit derjenigen der Redaktion übereinstimmen.

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