Wenn die Namensänderung einen Rattenschwanz auslöst …
Tösswegs
Heiraten ist eine schnelle Sache. Anmeldung auf dem Standesamt, Vorbereitungsgespräch, eine 20-minütige Trauung – alles verbunden mit ein bisschen Papierkram. So weit, so gut. Wäre da nicht nur die klitzekleine Sache mit der Namensänderung.
Den Nachnamen des Partners annehmen – eine Sache, die so alt ist wie das Heiraten selbst. Institutionalisiert und daher schnell gemacht. Könnte man meinen. Aber der Laie irrt. Der Entscheid ist der Start eines nicht enden wollenden Marathons.
Zuerst braucht es eine Checkliste, wo man überall die Namensänderung angeben muss. Und bei dieser helfen nur Google und das eigene Gedächtnis. Wer denkt, von offizieller Stelle eine Vorlage zu erhalten, irrt. Mann und Frau sind auf sich allein gestellt. Zuallererst wären da ID und Pass. Die sollten schnellstmöglich angepasst sein, sonst gibt es Probleme mit den Flugtickets, die man gutgläubig bereits auf den neuen Namen gebucht hat.
Der beste Trick: Bereits vor der Hochzeit den Gang aufs Passbüro einplanen, dann gibt es die neuen Dokumente druckfrisch direkt bei der Trauung. Gewusst wie! (Danke an dieser Stelle an die verheiratete Arbeitskollegin für den Tipp.)

