Abo

Meinung

Pfäffikon sendet ein gefährliches Signal

Die Schulpflege Pfäffikon hat erstmals Details zum Lehrer-Eklat bekannt gegeben und sich erklärt. Doch mit ihrer Einschätzung liegt sie falsch.

Pfäffikon sendet ein gefährliches Signal

Kommentar zur Causa Schule Obermatt

Im Fall rund um den Abgang des homosexuellen Primarlehrers sieht die Schulpflege Pfäffikon die Trennung als einzige Lösung aus einer festgefahrenen Situation. Warum das nicht sein darf.

Die Schulpflege Pfäffikon hat geliefert. Und das nicht zu knapp. Im Bemühen, die oft genannten Verfahrensfehler beim Abgang des homosexuellen Primarlehrers an der Schule Obermatt zu erklären, hat sie löblicherweise die Karten auf den Tisch gelegt – allerdings erst unter grossem öffentlichem und politischem Druck.

Es sind dabei interessante neue Details ans Licht gekommen, die zeigen, wie verfahren die Situation war und unter welch grossem Druck die Schule gestanden ist. Und doch zerstreut keines davon den Eindruck, dass hier Unrecht geschehen ist.

Fakt ist, dass die Schulpflege die Trennung vom Lehrer auch heute noch als einzige Lösung sieht, obschon sie gleichzeitig noch einmal betont, dass man ihm bezüglich seines Unterrichts nichts vorzuwerfen hat. Das nährt den Verdacht, dass man den bequemsten Ausweg gesucht hat, um die Situation zu entschärfen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.