Gott ist uns bleibend zugewandt
Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes
In seinem Festtagsartikel erklärt Pastor David Bach, warum Pfingsten die Steigerung von Weihnachten ist.
Gibt es einen Gott? Und wenn ja: Interessiert der sich überhaupt für uns? Viele Menschen gehen zwar davon aus, dass eine höhere Macht existiert. Sie vermuten aber, dass diese Macht nicht viel mit uns zu tun haben will.
Die Weihnachtsgeschichte möchte uns jedoch das Gegenteil nahelegen. Mit der Geburt von Jesus Christus besucht der lebendige Gott persönlich die Welt. Aber schon nach Ostern und Auffahrt geht Jesus wieder zurück in den Himmel. War das demnach nur ein kurzes Intermezzo, und seither hat Gott die Welt und uns Menschen wieder sich selbst überlassen?
Nein. Das Pfingstfest erinnert uns daran: Gott ist uns bleibend zugewandt. Bevor Jesus wieder in die himmlische Welt zurückkehrt, sagt er zu seinen Freunden: Ich lasse euch nicht allein zurück. Genau das bewahrheitet sich an Pfingsten. Die Jesus-Nachfolger – und von da an alle, die an Jesus glauben – werden vom Heiligen Geist erfüllt.
An Weihnachten feiern wir, dass Gott in der Gestalt seines Sohnes Jesus die Welt besucht hat. Pfingsten ist die Steigerung davon. Ab jetzt ist Gott nicht mehr nur zu Besuch. Seit dem Pfingstereignis «wohnt» er in denen, die an ihn glauben. Das heisst, er teilt ihr Leben und ihren Alltag.
Gibt es einen Gott? Und wenn ja: Interessiert er sich überhaupt für uns Menschen? Wer an den Gott der Bibel glaubt, darf wissen: Ja, Gott interessiert sich für uns. So fest, dass er selbst Teil dieser Welt wurde und mit uns leben will.
Ihm ist nicht egal, wie es da «unten» auf der Erde aussieht. Ihm ist nicht egal, wie es Ihnen und mir geht. Die Bibel und besonders das Pfingstfest legen uns nahe: Ja, es gibt einen Gott, und er interessiert sich sehr wohl für diese Welt und die Menschen, die sie bewohnen. Und Sie? Denken Sie, dass es einen Gott gibt? Und interessieren Sie sich für ihn?
David Bach ist Pastor der Viva Kirche Wila, ehemals Chrischona Wila.

