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Meinung

Konfrontation mit der Endlichkeit

Die diplomierte Trauer- und Sterbebegleiterin Eveline Rüegg wünscht sich, dass Trauer mehr erlaubt ist. Ihre Gedanken dazu gibt es in ihrer neuen Kolumne.

Konfrontation mit der Endlichkeit

Truur-Eggä

Was passiert, wenn wir im Kontakt mit Trauernden mit dem Tod konfrontiert werden? Darauf geht die diplomierte Trauer- und Sterbebegleiterin Eveline Rüegg in ihrer Kolumne ein.

Eveline Rüegg

Woody Allen sagte einst: «Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte einfach nicht dabei sein, wenn es passiert.» Damit spricht er aus, was wir uns nicht wirklich eingestehen. Die Flucht vor der Endlichkeit. Das Verdrängen des Sterbens, die Angst davor. Wir wollen da nicht dabei sein. Weder bei uns noch bei anderen.

Vielleicht hilft es uns im Umgang mit Trauernden, uns dies bewusst zu machen. Häufig ist es das Nichtwissen, wie man mit dem Sterben umgehen soll, das uns daran hindert, auf einen trauernden Menschen einzugehen. Wir werden im Kontakt mit Trauernden mit dem Tod konfrontiert. Nicht nur mit dem des Verstorbenen – auch mit dem eigenen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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