Wie wäre es mit einem Dreiweisentag?
Tösswegs
Von Mitte Dezember bis Anfang Januar jagt ein Feiertag den nächsten. Kaum ist der Weihnachtsbraten verdaut, muss schon die Silvesternacht durchgefeiert werden. Im neuen Jahr angekommen, richten sich die Gedanken bereits auf den 6. Januar. Wie alle anderen hat auch der Dreikönigstag eine traditionelle Speise, die es rechtzeitig zu kaufen oder selbst zu backen gilt.
Aber: Wie schmeckt der Dreikönigskuchen am besten? Mit Sultaninen, Schokolade oder gar nature? Hier scheiden sich die Geister. Kürzlich in der Mittagspause war besagte Frage Auslöser für eine angeregte Diskussion.
Diese endete jedoch nicht bei der richtigen Backart. Wieso denn nur ein König gekrönt werde, wo der Tag doch Dreikönigstag heisse, warf ein Kollege in die Runde. Drei wären eigentlich besser, pflichteten wir anderen ihm bei. «Und warum gibt es eigentlich nie eine Königin?», wollte ich wissen. Wer sagt, dass die drei Könige männlich waren?
An dieser Stelle über einen Dreiköniginnentag zu debattieren, würde den Rahmen sprengen. Die Zeichenanzahl ist ebenso begrenzt, wie es unsere Mittagspause war. Daher liessen wir unser spasshaftes Geplänkel bald sein und entschieden uns, dass ein Dreikönigskuchen nature wohl die unverfänglichste Wahl ist.

