Wären da nicht die Weihnachtsguetsli ...
Tösswegs
Homeoffice zwischen den Jahren erspart eigentlich einigen Stress: Weder Auto fahren, Tasche packen noch Arbeitsplatz aufräumen. Und viele der Kolleginnen und Kollegen geniessen sowieso eine Auszeit. Eigentlich. Wäre da nicht die Jugend.
Die beiden Kinder von meinem Partner verbringen jeweils einen Teil ihrer Weihnachtsferien bei uns. Mit zehn und zwölf wollen die Herrschaften über alles informiert sein, was die Erwachsenen so machen.
Am Tag der Zeitungsproduktion sass ich keine Stunde vor dem Computer, da stand der Kleinere schon im Pyjama neben mir – notabene mehr schlafend als wach. «Was machst du da? Musst du heute arbeiten?» – «Ja. Geh wieder ins Bett, es ist noch zu früh.» Ich scheuche ihn aus dem Zimmer und klinke mich gerade noch rechtzeitig in die Morgenkonferenz ein.

