Standpunkt aus dem Tösstal
Bei Sabine Nussbaumer zu Hause macht sich Urwaldfeeling breit: Dank der hierzulande wenig bekannten Chayote-Pflanze. Die Standpunkt-Autorin verrät, wie vielseitig die Pflanze und ihre Knolle einsetzbar ist.
Obwohl bereits Dezember, war es bislang frostlos. Unsere Chayote-Pflanzen, in bestimmten Regionen nennt man sie auch Chouchou, decken weiterhin mit ihren grossen, ahornförmigen Blättern die Pergola. Innert einer Saison wucherten ihre Ranken die Hauswände empor bis zum First.
Begeistert packte mein Mann Anfang März die grünen, birnenförmigen Exemplare auf dem Küchentisch aus. Strahlend zeigte er uns das Rüsten und Zubereiten dieser seltsamen Frucht.
Genussvoll verzehrten wir an diesem Abend das uns bislang unbekannte Gemüse. Die übrigen Knollen trug ich in den Keller. Nach einigen Tagen guckte ich beim Konfi holen überrascht ins Gestell. Zwei grüne Triebe rankten mir aus der Chouchou-Kiste entgegen.

