Abo

Meinung

Wie ein Mann den dritten Weltkrieg verhinderte

Standpunkt-Autor Markus Schaaf erzählt die Geschichte von dem Mann, der in den 1960er-Jahren einen Atomkrieg verhinderte. Und weshalb das heute relevanter denn je ist.

Kennen Sie Wassili Alexandrowitsch Archipow? Dieser Mann hat vor 60 Jahren den 3. Weltkrieg verhindert. Doch der Reihe nach …

Anfang der Sechziger Jahre befanden sich Russland und die USA mitten in einem gigantischen Wettrüsten. Seit Jahren wurden immer noch leistungsfähigere Waffen entwickelt, mit denen man den Gegner eliminieren wollte. Langstreckenbomber wurden als Träger eingesetzt, um die tödlichen Interkontinentalraketen möglichst nahe ans Ziel zu bringen.

Doch solche Flugzeuge konnten auf dem Radar erkannt werden und damit hatte der Gegner Zeit, seine eigenen Raketen in Position zu bringen und abzufeuern. Um diese Vorwarnzeit zu umgehen, mussten Raketen näher am Ziel installiert werden.

Die Russen stellten ihre Mittelstreckenraketen zuerst in der DDR, danach in Kaliningrad auf. Die USA stationierten im Gegenzug Raketen in England, Süditalien und in der Türkei. Vor allem die 25 Jupiter-Raketen im türkischen Izmir wurden von den Russen als grosse Bedrohung empfunden.

In den folgenden Wochen spitzte sich die Situation stetig zu, bis es im Oktober 1962 zur Kubakrise kam.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?