Abo

Meinung

Die Energiepolitik setzt auf das Prinzip «Hoffnung»

Standpunkt-Autor und SVP-Kantonsrat Paul von Euw prognostiziert unschöne Szenarien bei einer Strommangellage. Ein geordnetes Leben sei aber trotzdem noch möglich, wenn der Bundesrat richtig reagiere.

Energiekontingentierung, Stromausfälle oder gar ein Blackout! Bewusst ist der erste Satz nicht mit einem Fragezeichen, sondern mit einem Ausrufezeichen abgeschlossen. Täglich werden sämtliche Informationskanäle mit diesen Themen bespielt.

Wir hören tagtäglich die Diskussionen über eine Strommangellage im Zusammenhang mit der Entwicklung im internationalen Strommarkt. Es werden Krisenorganisationen wie die Ostral (Organisation für Stromlieferung in ausserordentlichen Lagen) aktiviert.

Ende August ging dann der Bund einen Schritt weiter, lancierte mit zehn Millionen Franken eine Informationskampagne und ruft dabei die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Eine Massnahme, welche durch Ostral als Bewirtschaftungsgrad zwei (von vier) bezeichnet wird. Ein Aufruf zur Freiwilligkeit, was erfahrungsgemäss nicht sehr viel bringen wird.

Eine Massnahme, welche vermutlich mehr Alibi als effektiv sein wird.

Aber was dann? Was, wenn der Sparappell nicht greift und die Mangellage sich weiter zuspitzt? Dann wird über den Zwischenschritt drei direkt der Bewirtschaftungsgrad vier in Kraft gesetzt. Dieser sieht restriktive und unfreiwillige Massnahmen vor.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?