Energiekontingentierung, Stromausfälle oder gar ein Blackout! Bewusst ist der erste Satz nicht mit einem Fragezeichen, sondern mit einem Ausrufezeichen abgeschlossen. Täglich werden sämtliche Informationskanäle mit diesen Themen bespielt.
Wir hören tagtäglich die Diskussionen über eine Strommangellage im Zusammenhang mit der Entwicklung im internationalen Strommarkt. Es werden Krisenorganisationen wie die Ostral (Organisation für Stromlieferung in ausserordentlichen Lagen) aktiviert.
Ende August ging dann der Bund einen Schritt weiter, lancierte mit zehn Millionen Franken eine Informationskampagne und ruft dabei die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Eine Massnahme, welche durch Ostral als Bewirtschaftungsgrad zwei (von vier) bezeichnet wird. Ein Aufruf zur Freiwilligkeit, was erfahrungsgemäss nicht sehr viel bringen wird.
Eine Massnahme, welche vermutlich mehr Alibi als effektiv sein wird.
Aber was dann? Was, wenn der Sparappell nicht greift und die Mangellage sich weiter zuspitzt? Dann wird über den Zwischenschritt drei direkt der Bewirtschaftungsgrad vier in Kraft gesetzt. Dieser sieht restriktive und unfreiwillige Massnahmen vor.

