Abo

Meinung

Therapie zwischen zwei Buchdeckeln

Werner Knecht macht sich in seinem Standpunkt Gedanken darüber, wie Probleme besser bewältigt werden könnten. Er schlägt Philosophie als Therapieform vor.

Erfreulicherweise hat die Corona-Pandemie ihren Schrecken verloren. Aber sie verursachte – neben immensen materiellen Verlusten – unbezifferbare menschliche Schäden und Leid.

Dazu gehören verschiedene Formen von Burnout, also der durch Antrieb- und Leistungsschwäche charakterisierte Erschöpfungszustand, der die davon Betroffenen und auch die Wissenschaft alarmiert und zu neuen Therapieansätzen zwingt.

Ganz zu schweigen vom verheerenden Krieg in der Ukraine, der mit Sicherheit schwerwiegende psychische Folgen zeitigen dürfte und die Psychotherapie vor neue Bewährungsproben stellt.

Dabei erstaunt, dass erst in jüngster Zeit auch die Philosophie in Behandlungskonzepte Eingang findet. Vielleicht deshalb, weil philosophische Lebenskunst eher als bloss hypothetischer, schöngeistiger Entwurf und weniger als praxistaugliche Hilfe zur Problembewältigung betrachtet wird.

Zwischen antiker Philosophie und moderner Psychotherapie gibt es verblüffende Ähnlichkeiten.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?