Das war knapp: Mit gerade einmal 49 Stimmen Unterschied haben sich die Befürworter des Kredits für den Umbau und die Sanierung des Landenberghauses und des Pfarrhauses durchgesetzt (mehr dazu).
Nach 15 Jahren Planung musste der Gemeinderat jedoch bis zur letzten Sekunde fürchten, dass sein Millionen-Projekt bachab geschickt wird. Denn die Gegner waren zahlreich, und dass ihre Kritiken in komplett unterschiedliche Richtungen gingen, zeigte das Dilemma auf, in dem sich die Planer von Anfang an befanden.
Die Kosten stiegen markant
Den einen war das Projekt zu ambitioniert und damit letztlich zu teuer. Kampfeslustig wiesen sie bei jeder Gelegenheit darauf hin, dass die Kosten seit einer ersten Grobkostenrechnung bis heute markant gestiegen waren. Damit hatten sie durchaus recht.
Nur lag dies neben einer grosszügigen Rückstellung für Unvorhergesehenes vor allem an den regelmässigen Benützern, die ihren Katalog an Partikularinteressen zuweilen recht fordernd vortrugen und sich dabei auch immer wieder in Details verstiegen. An der Informationsveranstaltung im vergangenen Dezember ging das so weit, dass Einzelne verlangten, in die weitere Detailplanung involviert zu werden.

