In Dübendorf läuft der ESC im Kino
Auch ohne Hardcore-Fans
Nach dem letztjährigen Erfolg machen die Betreiber des Kinos Orion erneut ein Public Viewing des European Song Contest (ESC). Doch warum ist der Fanklub dieses Jahr nicht mehr dabei?
Herr Pergolis, Sie veranstalten am Samstag bereits das zweite ESC-Public-Viewing im Kino Orion. Wie ist es zur Begeisterung für den Eurovision Song Contest gekommen?
Massimo Pergolis: Letztes Jahr ist der Eurovision Club Switzerland auf uns zugekommen, ein damaliges Mitglied des Vorstands wohnt in Dübendorf. Das Ganze war ein riesiger Erfolg mit grossem Medieninteresse, sogar die «New York Times» hat über die Party im Orion berichtet. (Lacht.)
Wie das?
Es war ein Missverständnis. Sie haben ein Bild eines Fotoanbieters genommen, das die ESC-Party im Orion zeigte, und gingen davon aus, das Foto zeige feiernde Nemo-Fans in Malmö. Lustig war es trotzdem.

Dieses Jahr nun steigt die Party ohne den Eurovision Club Switzerland. Wieso?
Für den Klub hätte ein Public Viewing bei uns keinen Sinn gemacht, weil die meisten Mitglieder sowieso in Basel sein werden. Da wir uns vom letztjährigen Erfolg beflügelt fühlten, haben wir es nun ohne den Klub gemacht; mal schauen, wie das dann nächstes Jahr aussehen wird.
Auf den Bildern vom letzten Jahr ist es zu sehen: Viele ESC-Fans kamen verkleidet. Fällt man auf, wenn man am Samstag mit normaler Kleidung das Kino Orion betritt?
Ganz bestimmt nicht. Es waren vor allem Mitglieder des Eurovision Club Switzerland, die für eine kunterbunte Atmosphäre gesorgt haben.
2024 gab es in der Schweiz nur wenige ESC-Public-Viewings, diesmal hingegen ist die Liste mit Events lang. Hat das Auswirkungen auf den Ticketverkauf?
Weil der ESC in Basel stattfindet, ist das Interesse daran in der Schweiz allgemein gross. Und auch im Orion konnten wir bereits Anfang Woche eine überdurchschnittliche Nachfrage nach Tickets verzeichnen. Jedenfalls bin ich zuversichtlich, dass es am Samstag im Kino eine gute Kulisse geben wird.
