«Eine interessante Erfahrung»: Tösstalerin bittet auf SRF zu Tisch
Zellerin bei «Mini Chuchi, dini Chuchi»
In der aktuellen Runde von «Mini Chuchi, dini Chuchi» steht der Wirz im Fokus. Mittendrin: Adilma Wendel Akeret aus Zell. Wie sie auf ihre Teilnahme blickt – und ob sie es wieder tun würde.
In der SRF-Kochsendung «Mini Chuchi, dini Chuchi» dreht sich diese Woche alles um das Kohlgemüse Wirz. Mit dabei: Adilma Wendel Akeret. Die Pensionärin wohnt seit zwei Jahren in Zell. Davor war die Hobbyköchin als Sozialpädagogin tätig und führte nebenbei fast 20 Jahre lang eine Modeboutique in Zürich-Oerlikon.
Ausserdem ist sie künstlerisch tätig und stellt ihre Werke regelmässig aus – wer aufmerksam zusieht, erkennt diese auch in der Episode der Kochsendung. Am Donnerstagabend strahlte SRF ihren Beitrag aus. Am Freitagabend um 18.15 Uhr folgt die Entscheidung.
Frau Wendel Akeret, wie sind Sie auf die Idee gekommen, bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mitzumachen?
Adilma Wendel Akeret: Nachdem ich die Sendung einmal gesehen hatte, meldete ich mich an. Ich habe mir es dann aber doch noch einmal anders überlegt. Ich sagte dem Regisseur, ich könne nicht perfekt kochen. Dieser hat aber nicht aufgegeben und hat sich sehr für mich interessiert. Er betonte, dass die Ausstrahlung wichtiger sei als die Kochkünste. So konnte er mich doch noch überzeugen.


Am Donnerstag vor einer Woche fanden die Dreharbeiten statt. Wie haben Sie diese erlebt?
Zuerst war ich etwas nervös, dass so viele Leute mit Kameras bei mir zu Hause sein werden. Aber das Filmteam war super, alle haben mich immer motiviert und mir gut zugeredet. Natürlich musste man einige Dinge mehrmals drehen, aber das gehört dazu, weil die Kameraleute ja immer die besten Momente einfangen wollen.
Was sagen Sie zu Ihren vier Mitstreitern?
Natürlich ist eine gewisse Konkurrenz da, schliesslich will ja jeder gewinnen (lacht). Aber das Zusammensein war sehr schön, am Donnerstag sassen wir noch bis abends um halb elf am Tisch. Die Gruppe war sehr toll. Ich konnte ein paar gute Erinnerungen und nette Bekanntschaften dazugewinnen – wir haben sogar Nummern ausgetauscht.
Sie servierten ein Rindsfilet mit Süsskartoffelpüree, Wirz und Kokosnusssauce. Würden Sie sagen, dass Ihnen das Menü gelungen ist?
Das Rezept ist eine Eigenkreation von mir. Ich denke, das Gericht ist mir gut gelungen, sogar etwas besser als erwartet. Aber Essen ist natürlich immer Geschmackssache. Was die anderen zu meinem Menü gesagt haben, weiss ich noch nicht. Einzig beim Wein würde ich es etwas anders machen – ich kenne mich da nicht so aus und hätte vielleicht besser einen etwas trockeneren und weniger süssen Wein ausgewählt.
Würden Sie wieder teilnehmen?
Es war eine sehr interessante Erfahrung, mit dem Dreh und den vielen neuen Bekanntschaften. Ich würde es wieder tun.
Rezept: Rindsfilet mit Süsskartoffelpüree, Wirz und Kokosnusssauce
Zutaten für 6 Portionen
6 Rindsfilets
1 grosses Stück Butter
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen, gepresst
Saft einer Limette
1 EL frischen Koriander, gehackt
150 ml Kokosmilch
50 ml Rahm
Gewürzmischung aus Kurkuma, Paprika, Salz und Pfeffer
3 grosse Süsskartoffeln
1 Wirz (ca. 400 g)
Zubereitung
Süsskartoffeln schälen, schneiden und in Wasser weich kochen. Danach mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, Rahm, Butter und Gewürze beigeben. Für den Wirz zuerst die Gewürzmischung ins Wasser geben. Einzelne Wirzblätter fünf Minuten darin kochen lassen. Dann herausnehmen und einzeln kurz in Butter anbraten, im Ofen warmhalten.
Für die Kokossauce gehackte Zwiebeln, geriebenen Knoblauch und Gewürzmischung in Butter anbraten. Koriander dazugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Saft einer Limette dazugeben. Etwas einreduzieren lassen.
Zum Schluss die Rindsfilets mit der Gewürzmischung würzen und je nach gewünschter Garstufe in Butter anbraten. Anrichten und servieren.