Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Lifestyle

«Christina geht sofort aus dem Pool, wenn Karren rein will»

In der heutigen Ausgabe der Haustierserie erzählt eine Dübendorferin, was ihre putzigen Bartagamen so treiben.

Sandra Arnold und eine ihrer Bartagamen. Wie viele es insgesamt sind, weiss die Dübendorferin auch nicht so genau.

Foto: David Marti

«Christina geht sofort aus dem Pool, wenn Karren rein will»

Ich und mein Haustier

In einer mehrteiligen Serie stellen wir das Zusammenleben von Mensch und Tier vor. Diesmal zeigt Sandra Arnold aus Dübendorf ihre Bartagamen-Bande und erzählt, wieso sich die Reptilien gerne bei der Garderobe aufhalten.

Aufgezeichnet von David Marti

Sandra Arnold aus Dübendorf: «Wie viele Bartagamen bei uns leben, weiss ich derzeit gar nicht. Es müssen etwa 20 sein. Begonnen hat alles mit Karren, Christina und Draco. Die drei brauchten keine lange Eingewöhnungszeit. Schüchtern sind sie nicht, meist sogar recht frech. So hat Karren, sie ist so ein bisschen das Biest des Trios, auch schon meine lackierten Fingernägel gejagt und mir in den Finger gebissen.

Weh tut das nicht. Dennoch setzt Karren oft einen herausfordernden Blick auf, als hätte sie bereits wieder was ausgeheckt. Das merken auch die anderen beiden erwachsenen Bartagamen, mit denen sie sich das Terrarium teilt. Christina geht sofort aus dem kleinen Pool, wenn Karren rein will. Die drei lieben den flachen Behälter mit Wasser, um darin zu schwimmen.

Aufruf

Wir suchen Leserinnen und Leser, die im «Glattaler» ihr Haustier vorstellen möchten. Haben Sie einen Hund zu Hause, der kleine Kunststücke kann? Wohnt ein besonders verschmuster Kater bei Ihnen? Oder ist Ihr Hamster einfach nur zuckersüss? Dann melden Sie sich bei uns: redaktion@glattaler.ch

Draco ist der Hahn im Korb. Er ist ein Macho, aber auch ein richtiger Tscholi. Es ist immer wieder amüsant zu sehen, wie behäbig er sich fortbewegt. Dennoch hat er mit Karren und Christina für reichlich Nachwuchs gesorgt. Wir halten die Jungen nach Alter gruppiert in drei Terrarien. Die Kleinen sind seit dem Schlüpfen aus den Eiern an uns gewöhnt.

Ich und meine zwei Kinder lachen uns über die Jungen fast kaputt, wenn wir beobachten, wie sie sich zu einem Bartagamen-Turm stapeln, weil jeder zuoberst sein will. Wir erkennen auch immer wieder Verhaltensmuster in ihnen, die uns an unsere eigenen Verwandten erinnern.

Noch mehr junge Bartagamen wollen wir aber nicht. Deshalb entfernen wir jeweils die Eier und legen sie in den Kühlschrank, damit sich kein Leben darin entwickeln kann.

Unterhaltung für Katze und Hund

Spannend finden die vielen Reptilien auch Katze Woody und Hund Amy. Sie beobachten sehr gerne, was da so vor sich geht in den Terrarien.

Unsere Bartagamen lassen sich gut in die Hand nehmen. Ich streichle sie am Rücken, Bauch und Kinn. Das mögen sie sehr. Weniger wohl fühlen sie sich, wenn die Hand ein bisschen zu kühl ist. Dann springen sie weg und laufen zum wärmsten Ort in der Wohnung. Das ist der Boden bei der Garderobe. Manchmal kriechen sie auch unter das Fernsehmöbel, worauf wir es mühsam verschieben müssen, um das ausgebüxte Tier wieder einzufangen.

Leidvolle Insektenfütterung

Im Terrarium sind die Wärmelampen mehrere Stunden täglich in Betrieb, damit die Bartagamen in einer für sie angenehmen Temperatur von 30 bis 38 Grad leben können. Trotz der Wärme brauchen sie nur wenig zu trinken. Meist bestäuben wir sie mit Wasser, und dann lecken sie sich die einzelnen Tropfen vom Körper.

Gieriger sind sie beim Essen. Wenn wir Mehlwürmer, Grillen oder Heugümper ins Terrarium legen, laufen die oft nicht lange herum. Ich sehe mir das nicht gerne an. Mir tun die Insekten leid. Das sind ja schliesslich auch Tiere. Um es für sie so angenehm wie möglich zu machen, halte ich sie in einer grossen Box mit Häuschen und einem kleinen Pool.

Zum Glück essen die Bartagamen auch vegetarisch. Ich gebe ihnen Rüebli, Salat, und sie knabbern auch gerne an den Pflanzen, die im Terrarium sind.»

Bartagamen

Bartagamen sind ausschliesslich in Australien domiziliert. Sie kommen in den Farben Grau, Beige und Braunrot vor. Die Tiere können etwa 10 bis 15 Jahre alt werden. Die Echsen haben an mehreren Stellen ihres Körpers Stacheln, die allerdings ungefährlich sind. Wenn sie ihren Kehlsack aufblähen, sieht er wie ein Bart aus, daher auch der Name.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns