Saisonauftakt in Turbenthal
Am 11. Mai startet das Schwimmbad Neuguet in die diesjährige Badesaison. In der Winterpause haben die Verantwortlichen bereits erste Vorschläge aus der Bevölkerung umgesetzt.
Am Samstag in einer Woche beginnt im Schwimmbad Neuguet die neue Badesaison. Dieses Jahr geht die Badi in Turbenthal mit einigen Neuerungen an den Start. Das schreibt die Betriebskommission in einer Mitteilung.
Dazu gehört allem voran ein neues Gesicht in der Betriebsleitung. Auf Aliona Beladzedava, die auf Ende der letzten Saison ausschied, folgt der 29-jährige Victor Wunderlin. «Er bringt sehr viel Erfahrung mit», sagt Cornelia Oelschlegel, Präsidentin der Betriebskommission, «und hat seine innovative Art im Rahmen der Inbetriebnahme unter Beweis gestellt.»
Als Teil der «Vision Badi 2030», in deren Rahmen die Betriebskommission das Freibad strategisch neu ausrichten will, hat sie die Bevölkerung von Turbenthal, Wila und Wildberg in den Prozess eingebunden.
Dazu gehörten auch eine Umfrage und ein Workshop mit einer Begleitgruppe, die aus verschiedenen Gästen mit jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen, was die Nutzung angeht, besteht. Erste Rückmeldungen sind bereits in den Betrieb eingeflossen.
Beim Ausbau will die Betriebskommission vor allem auf Bestehendem aufbauen. «Deshalb legen wir den Fokus auf punktuelle Verbesserungen und Neuerungen», sagt Oelschlegel.
So gibt es etwa neu einen Töggelikasten, und der Spielbereich für die Kleinkinder wurde überarbeitet. Das Spiel- und Sportangebot soll aber noch weiter ausgebaut werden. Noch folgen soll ein grosser Sandkasten, der das in die Jahre gekommene «Badimobil» ersetzt.
Badi-Food mit asiatischem Touch
Auch bei den Abos und im kulinarischen Bereich hat sich etwas getan. Neu sind die Saisonabos in den zusätzlichen Kategorien «Familien», «Schüler und Lernende» und «Invalide» erhältlich. Bestellen kann man sie seit dem 1. Mai.

Für die Verpflegung ist ab dieser Saison die Firma des Rikemer Unternehmers Gedün Sakutshang verantwortlich. Sie betreibt unter anderem bereits die Restaurants im Freibad Engelburg in Rikon und im Winterthurer Hallenbad Geiselweid. Neben dem klassischen Badi-Essen findet man neu auch asiatische Spezialitäten wie Currys und Momos auf der Menükarte.
Neues Logo
Bis die «Vision Badi 2030» in die Tat umgesetzt ist, hat die Betriebskommission aber noch etwas Arbeit vor sich. «Wir haben nun viele Daten gesammelt und ein Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzergruppen entwickelt», sagt Oelschlegel. Die Kommission will daraus nun Massnahmen ableiten und diese mit der Begleitgruppe abstimmen. «So legen wir die Marschrichtung fest.»
Dass sich das Schwimmbad mitten im Wandel befindet, soll sich darüber hinaus im neuen visuellen Auftritt zeigen. Dieser wird bei der Saisoneröffnung am 11. Mai präsentiert.
Oelschlegel verrät bereits: «Wir haben uns für ein Logo entschieden, das die verschiedenen Nutzergruppen besser abbildet. Es überzeugt vor allem durch die hellere Farbgestaltung.»