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Serie – Foodtrucks in Dübendorf

Auf der Startbahn in den Curry-Himmel

Als Gast des Ayini-Foodtrücklis darf man alles – nur nicht Wahl des richtigen Reises hinterfragen.

Links das kantige Curry, rechts das liebliche: Eigentlich wären die Portionen grösser, aber weil es so köstlich duftete, konnten die Testesser nicht warten.

Foto: Thomas Bacher

Auf der Startbahn in den Curry-Himmel

Serie – Foodtrucks in Dübendorf

Asiatische Schmorgerichte und ein grosser Gastgeber: Beim Besuch des Ayini-Foodtrücklis darf man sich wohlfühlen, doch beim Reis hört der Spass auf.

Na, das ist doch mal ein Empfang: Als der Chefkoch die Testesser heranschlendern sieht, zwängt er sich in die wirklich sehr kleine mobile Küche und breitet zu Begrüssung lächelnd seine Arme aus.

Bei dieser Herzlichkeit geht doch gleich vergessen, dass es sich beim Ayini-Foodtruck neben dem Innovationspark-Pavillon streng genommen nicht um einen Foodtruck handelt (und auch nicht um ein Food-Trückli), sondern lediglich um einen Food-Anhänger.

Aber wer will sich in Zeiten des sich abzeichnenden Kohlendioxid-Overkills über eine fehlende Motorisierung aufregen? Eben.

Lieblich und kantig

Zudem duftet es viel zu gut aus den Töpfen. Es gibt Curry in zwei Variationen. Das Fleischige mit Pouletgeschnetzeltem orientiert sich an einem indischem Madras-Curry. Obwohl es in Sachen Schärfe Rücksicht auf europäische Gaumen nimmt, ist es vollmundig und würzig. Durch die Ananas erhält es eine leichte, liebliche Süsse. Man wähnt sich im Curry-Himmel. Seufz.

Die vegetarische Variante mit Tofu, Peperoni und Aubergine ist kantiger, es enthält viele Röstaromen und kann gewisse Einflüsse aus der thailändischen Küche nicht leugnen. Immerhin: Vor-Himmel.

Foodtruck Serie Dübendorf Ayini
Der Chefkoch schöpft nicht nur feines Essen, er achtet auch darauf, dass man es schön bequem hat.

Der Chefkoch spielt derweil seine Gastgeber-Qualitäten aus und bietet den Testessern an, extra für sie einen Tisch mit Stühlen aufzustellen. Auf dem Sitzplatz mit Rasenteppich neben dem Pavillon hat es aber noch reichlich freie Plätze.

Bei der Sättigungsbeilage versteht er dann aber keinen Spass. Das indische Schöpfgericht gibt es mit Basmatireis, das thailändisch inspirierte mit Jasmin-Reis. Wer es umgekehrt möchte, muss argumentieren können.

12 Franken, ernsthaft?

Beim Bezahlen wähnen sich die Testesser dann endgültig im Paradies. Zwölf Franken kostet das Fleischmenü, Veggie-Lovers bezahlen zehn – und das für eine ordentliche Portion auf echten Tellern und mit echtem Besteck.

Bei manchen supertrendigen Foodtrucks hat man wegen des stolzen Preises für eine Handvoll Kalorien das Gefühl, ausgeraubt worden zu sein. Hier möchte man eher noch was drauflegen. Nun, der Geiz lässts dann doch nicht zu. Lieber kommen wir wieder.

Montag bis Donnerstag von 11.30 bis 14 Uhr an der Wangenstrasse 70 auf dem Innovationspark in Dübendorf, direkt neben dem Pavillon. Täglich wechselndes Angebot. Angaben ohne Gewähr, Standort und Öffnungszeiten können abweichen.

Ayini

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