Projekt «Töss Marina» verschwindet in der Schublade
1. Aprilscherz im «Tößthaler»
Ein Pilotprojekt, das der drohenden Wasserknappheit Einhalt gebieten kann? Klingt gar nicht so schlecht. Inzwischen ist klar: Die Redaktion des «Tößthaler» hat sich einen verfrühten Aprilscherz erlaubt.
«Das Projekt ‹Töss Marina› ist vom Stapel gelaufen» titelte «Der Tößthaler» am Freitag. Demnach sollen sich Vertreter von Kanton, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengetan haben, um ein Pilotprojekt zur Vermeidung von Wasserknappheit zu starten.
Nicht nur sollte die Tössbrücke ersatzlos gestrichen werden, auf dem freiwerdenden Raum sollte gar ein Bootshafen gebaut werden. Interessierte waren eingeladen, die Pläne für den Hafen am Samstag beim Wilemer Gemeindehaus einzusehen.
Nun ist klar: Aus den utopisch anmutenden Plänen wird nichts. Die Redaktion des «Tößthaler», genauer Korrespondent André Gutzwiller, hat sich das Projekt «Töss Marina» ausgedacht – ebenso wie die gemeinsame Mitteilung der zitierten Instanzen. Es handelt sich um einen verfrühten Aprilscherz.
