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Lifestyle

«Wer denkt, dass Beauty-OPs das Selbstvertrauen steigern, der irrt»

Seit vergangener Woche sucht Bachelorette Yuliya Benza, die in Dübendorf eine Make-up-Schule betreibt, auf 3+ ihren Traummann. Im Interview erzählt sie, welche Kommentare sie stören und wieso das Thema Sex zur Sendung gehört.

Yuliya Benza, vor knapp einer Woche lief die erste Folge der achten Bachelorette-Staffel im TV und kam nicht nur gut an: Höhepunkt war die Aussage von Kandidat Salvatore Vassallo, der im Einspieler sagt: «Ich erhoffe mir die goldene Muschi.» Wie war dieser Einstand für Sie?
Yuliya Benza: Ich habe vor Ort in Thailand nur die Gespräche mitbekommen, an denen ich beteiligt war, darum sehe und höre ich Aufnahmen teilweise auch erst jetzt. Das löst positive und negative Emotionen aus. Dies gilt auch für die ganze Drehzeit. Wir standen alle das erste Mal vor der Kamera. Ich war teilweise sehr aufgeregt und habe mich vielleicht einmal falsch ausgedrückt – aber das ist menschlich und passiert jedem im TV oder in anderen Situationen.

Seitdem Sie Bachelorette sind, will die halbe Schweiz viel über Ihr Liebes- und Sexleben wissen. Ist das nicht unangenehm?
Manchmal frage ich mich schon, ob es die x-te Frage zum Sex braucht. Bei diesem Format steht aber die Liebe im Vordergrund, darum gehört das dazu. Zu verheimlichen habe ich nichts: Ich war sechs Jahre lang in einer Beziehung, die auseinander ging, weil mein Partner mich betrogen hat und war vor der Bachelorette vier Jahre Single.

Das Format wird oft als Trash-TV kritisiert. Als Bachelorette stehen Sie im Fokus – was macht die negative Kritik mit Ihnen?
Am Anfang hat es mich sehr getroffen. Vor allem, wenn es persönlich wurde. Ich bin selbständige Geschäftsfrau und in einer Kommentarspalte schrieb jemand dazu: ‹Wie viel Geld hat der Papa da finanziert?› Meinen Vater habe ich mit 15 Jahren erst kurz vor seinem Tod kennengelernt, weil sich meine Eltern früh getrennt haben. Er hat keinen Rappen bezahlt. Heute grenze ich mich von solchen Nachrichten ab und lese auch nicht mehr alles.

«Es lief natürlich nicht alles glatt, ich habe viel Lehrgeld bezahlt.»

Sie bezeichnen sich als Geschäftsfrau: Sie führen seit sieben Jahren erfolgreich eine Make-up-Schule in Dübendorf, die Sie selber aufgebaut haben. Wie haben Ihre Kunden auf Ihre Teilnahme in der Kuppelshow reagiert?
Am Anfang hat niemand von mir erwartet, dass ich mitmache. Aber mein Umfeld weiss, dass ich Herausforderungen liebe. Die meisten kennen mich schon lange und lieben meine Einstellung. Viele haben sich mit mir gefreut, auch weil sie der Meinung sind, dass ich es super meistere.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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