Abo

Lifestyle

Was vor 3000 bis 5400 Jahren punkto Mode angesagt war

Was war bei den Pfahlbauern an Kleidung hip? Eine Antwort darauf ist in einer Ausstellung und an Modeschauen in der Region zu sehen.

In diesen Tagen wird die Pfahlbauerausstellung im Museum Wetzikon erweitert. Eigentlich dreht sie sich ums Thema « Schöner Wohnen » . Doch nun wird dort auch zu sehen sein, was in der Jungstein- und in der Bronzezeit so punkto Kleidung angesagt war. Zu sehen sind Replikas von Kleidern und Accessoires, die vor 3000 bis 5400 Jahren in der Schweiz getragen wurden.

Leder und Wolle hier nicht erhalten

Sämtliche Stücke sind aus diversen Pfahlbausiedlungen, darunter auch aus dem Oberland, belegt. Die sogenannten Beinlinge stammen aus der Eisfundstelle vom Schnidejoch in den westlichen Berner Alpen. Wollstücke sind in einem Baumsarg in Dänemark gefunden worden. In den hiesigen Pfahlbausiedlungen hat sich aufgrund des Bodenmilieus kein Leder und auch keine Wolle erhalten. Zu sehen sind neben Hosen auch Hemden, Gürtel, Basthüte, Mützen, Schmuckketten, Nadeln, eine Sichel, Taschen oder Schuhe.

« Die Wolle- und Leinenstücke kratzen auf der Haut » , meint Gabriela Flüeler, die dem fünfköpfigen Vorstand des Vereins «Zukunft Unesco Welterbe Pfahlbau Pfäffikersee/Greifensee» angehört und das Wetziker Museum leitet. Für die Mode-Steinzeitfamilie, die in die Kleider schlüpften, konnte sie auch zwei Nachbarskinder gewinnen.

Ein Foto fürs Familienalbum

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?