«Wer das Restaurant betritt, erhält den Eindruck, dass Alles gut sei. Hinten und oben gibt es aber Viel, das schlicht nicht mehr zeitgemäss ist.» Für Ralph Köchli, den Präsidenten der Genossenschaft Bachtel-Kulm ist klar: Das Gasthaus auf dem Oberländer Hausberg muss komplett überholt werden.
Der Dachstuhl ist teilweise morsch, die Isolation ungenügend, das Haus kaum rollstuhlgängig und die Raumaufteilung unpraktisch. Alles Gründe, um den Bau, der aus dem Jahr 1894 stammt, eigentlich abzureissen und einen Neubau aufzustellen. Doch hier kommt das grosse Aber, das der Architekt der geplanten «Ertüchtigung» des alten Gasthauses, der Zürcher Peter Moor, den rund 70 an der Generalversammlung anwesenden Genossenschaftern am Mittwoch im Hinwiler Hirschensaal klar machte: «Wenn man auf dem Bachtel plant, dann unter den Argusaugen des Kantons».
Gesamtsanierung statt Neubau
Ein Neubau sei dort oben praktisch unmöglich – oder dann nur mit einer Planungszeit von bis zu 15 Jahren. Deshalb will die Genossenschaft auf eine Gesamtsanierung setzen, die von den diversen Ämtern einfacher bewilligt werden kann. Von den Strukturen im Parterre und ersten Stock soll möglichst viel übernommen, neu soll dagegen das Dachgeschoss werden.

