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Lifestyle

TikTok erwägt Verkauf von US-Geschäft

Bei vielen Schweizer Jugendlichen ist die App extrem beliebt. Weniger Freude daran hat der US-Präsident. Sein Vorwurf: Spionage. Und Trumps Druck scheint Wirkung zu zeigen.

Der chinesische TikTok-Eigentümer Bytedance ist nach der Verbotsankündigung von US-Präsident Donald Trump zu einem vollständigen Verkauf der US-Geschäfte der populären Kurzvideo-Plattform bereit. Die berichten Insider am Sonntag. 

Demnach soll Microsoft die Verwaltung der auf Tiktok gesammelten US-Nutzerdaten komplett übernehmen, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Dies erlaube es auch anderen US-Unternehmen als Microsoft, das dortige Geschäft von TikTok zu übernehmen. In den USA ansässigen Bytedance-Investoren solle die Möglichkeit eingeräumt werden, Minderheitsbeteiligungen zu übernehmen. Etwa 70 Prozent der externen Bytedance-Investoren kommen aus den Vereinigten Staaten.

Microsoft bestätigt Gespräche

Den Insidern zufolge stehen potenzielle Käufer bereits in den Startlöchern, darunter Microsoft. Verhandlungen seien im Gange. Die App könnte bei einem Verkauf mit etwa 50 Milliarden Dollar bewertet werden. Wie die Trennung jedoch vor sich gehen sollte, und was der Internetriese Bytedance mit dem Rest von TikTok vorhaben könnte, blieb zunächst unklar. Das zuständige US-Justizministerium lehnten eine Stellungnahme ab.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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