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Warum ein weiterer Ausbau nicht notwendig ist

Der Leserbriefschreibende ist der Meinung, die heutige Bahnstrecken zwischen Zürich und dem Oberland genügen.

Foto: Christian Brändli

Warum ein weiterer Ausbau nicht notwendig ist

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Jürg Streuli, Wetzikon

Der heutige Ausbauzustand mit den Doppelspuren von Zürich nach Uster und von Aathal nach Wetzikon genügt vollständig. In Wetzikon fährt jede Viertelstunde eine S-Bahn nach Zürich und zusätzlich noch halbstündlich die S14 mit Halt an allen Stationen nach Zürich. Ausländische Delegationen reisen nach Wetzikon, um dieses Vorzeigebeispiel des ÖV zu bestaunen.

Die Ustermer werden sich ­vehement gegen sogar noch zusätzliche Schliessungszeiten der Barrieren wehren. Wie sollen ­eigentlich noch die Kieszüge nach Hinwil verkehren, wenn künftig jede Viertelstunde eine S-Bahn nach Hinwil und zurück fahren soll? Heute verkehren die Kieszüge exakt in der Fahrplanlücke der halbstündlich verkehrenden S14 mit Durchfahrten in Wetzikon. Ein einziger Kieszug ersetzt 60 Lkw-Fahrten.

Dass auf der Glattallinie schon heute die Kapazitätsgrenzen erreicht sind, beweisen die unangenehmen Distanzfahrten auf die vorausfahrende S14 in Richtung Wetzikon. Daran können auch kürzere Blockabstände nichts ändern. Leider haben sich innerhalb der SBB die Prio­ritäten gegen den Güterverkehr und zugunsten des Personenverkehrs verschoben. SBB Cargo bedient sieben Umschlagsterminals nicht mehr weiterhin. Hier gibt es mehr Lorbeeren beim Publikum und mehr Subventionen beim Steuerzahler zu holen.


«Auf der Doppelspur sollen viel mehr Züge rollen», Ausgabe vom 15. September

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