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Faktenlage zur Energiestrategie 2040

Vielleicht nicht One World - dafür aber ein Kanton. In Zürich polarisiert die Energiestrategie.

Foto: Unsplash

Faktenlage zur Energiestrategie 2040

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Paul von Euw, Kantonsrat und Mitglied der Energiekommission des Kantonsrats

Weg von Träumen, hin zu Fakten. Die Stimmbevölkerung stimmt über eine Verkürzung der Dekarbonisierungszeit (CO2 Netto-Null) um 10 Jahre ab und nicht über die Abschaffung des Ziels 2050. Netto-Null 2040, ein technisch betrachtet unmögliches Vorhaben. Und darin liegt die grosse Gefahr.

Die Dekar­bonisierung wird den Strombedarf bis 2040 verdoppeln, jährlich Zehntausende Autolade­stationen müssten gebaut, Hunderte Heizungen pro Woche ersetzt werden. Eine Flutwelle an neuen Gesetzen würde unser Leben einschränken. Und sollte dann doch das Unmögliche möglich gemacht werden, werden wir direkt in ­einen Blackout rennen. Halten wir fest, dass die hochalpinen Solaranlagen nur 8 Prozent der rettenden Erwartungen bringen werden und auch die Wasserkraftprojekte aus dem Mantelerlass bis 2050 lediglich 1,5 Prozent des Strombedarfs bringen würden.

Hingegen müssten unsere Stromversorger mit Gaskraftwerken den fehlenden Strom produzieren. Das Ergebnis: ­Heizungen müssen zwingend ersetzt werden, der Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren muss bald verboten werden, um dann die Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen mit Strom aus Gaskraftwerken zu betreiben. Ich persönlich unterstütze elektrische Technologien. Auf solche Schildbürgerstreiche aber müssen wir unbedingt verzichten. Das sieht auch der Zürcher Regierungsrat so und stellt sich gegen diese Forderung. Machen Sie es auch so.

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