Freude und Kameradschaft verhelfen zum Erfolg
Leserbrief
Ralph Curschmann, Rüti
Ich war erstaunt über die Aussagen des Rütner Captains. Seine Bemerkungen über die jüngeren Spieler in seiner Mannschaft halte ich für unkameradschaftlich und demotivierend für diese neuen Jungspieler. Meines Erachtens wäre der Job eines Captains unter anderem, das Teambuilding zu unterstützen.
Rüti macht momentan einen Generationenwechsel durch, da braucht es für die jungen Spieler Motivation, aber sicherlich kein öffentliches Bashing. Ich verfolge viele Spiele der 1. Mannschaft des FC Rüti, und ich sehe motivierte, junge Spieler, die viel für den Verein laufen. Andere Spieler hingegen scheinen sich manchmal eher auf «alten Lorbeeren» auszuruhen.
Die Aussage des Pfäffiker Trainers Kurt Kobel in besagtem Interview – «Das Wichtigste ist doch, Freude zu haben!» – unterstütze ich voll und ganz.
Genau diese Freude und ein kameradschaftlicher Umgang im Team bringen eine Mannschaft nach vorne. Der Rest ist hartes Training.
«Man soll nicht über Aufstiege reden, sondern sie realisieren», Ausgabe vom 23. August.
