Wortwörtlich in den Asphalt gesetzt
Reto Fasciati, Uster
Die Stadt Uster (Abteilung Bau, Vorsteher Stefan Feldmann) hat eine Idee, wie man «sicheres Vorankommen mit dem Velo» fördern könnte, nämlich mittels grossflächiger grüner Velowegmarkierungen auf gewissen Strassen.
Darüber hinweggesehen
Die Stadt weiss, dass die zuständige Kantonspolizei diese nicht akzeptiert, setzt sich aber über die polizeilichen Bedenken einfach hinweg und bemalt die Strassen.
Nun greift der Statthalter ein. Die Stadt Uster muss die Markierungen wieder entfernen.
Teure Übung
Ende der Geschichte? Nicht ganz. Die gesamte Übung kostet 59’500 Franken, die Uster somit trotz Warnung in den Sand (respektive in den Asphalt) gesetzt hat.
Es bleibt stumm
In meinen Augen ist das Steuergeldverschleuderung. Aber die Politik schweigt. Einzig Gemeinderat Gianluca Di Modica spricht von einem «Fehlschlag». Mir hingegen wird bei meiner nächsten Steuerrechnung der Groll wieder hochkommen …
«Grüne Velopunkte in Uster sind nicht erlaubt – Statthalter griff ein», 15. Juli