Kostenverteilung vertraglich regeln
Heinz Girschweiler schreibt, es sei für die Gemeinde Maur mit tiefem Steuerfuss beschämend, dass sie die für die Rad-WM entstandenen Kosten von 57 000 Franken zurückfordere. Er erwähnt aber nicht, dass die Stadt Zürich offenbar einiges mehr im Geld schwimmt als die Gemeinde Maur. Denn sie kaufte kürzlich in Zürich-Witikon Bauland zu 7000 Franken pro Quadratmeter und einem Gesamtpreis von 211 Millionen Franken für sozialen Wohnungsbau. Somit verschleudert sie Hunderte von Millionen Franken von Steuergeldern, und die 57 000 Franken ergäben nur einen kleineren Promilleanteil davon.
Mich hat aber sehr erstaunt, dass die beiden Parteien, die Veranstalter und die Gemeinde Maur, die Kostenverteilung nicht vor dem Anlass vertraglich geregelt hatten.
«Peinlich, peinlich», Leserbrief vom 25. Juni