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Unvernunft der Menschen zwingt zu Verboten

Immer mehr Gemeinden verbieten lärmiges Feuerwerk. (Archiv)

Foto: Eleanor Rutman

Unvernunft der Menschen zwingt zu Verboten

Leserbrief

Anita Miescher, Hinwil

Weshalb sich ein Verbot von lauten Knallkörpern so lange ­hinauszieht, ist unbegreiflich. Über Jahre wird schon darüber diskutiert, obwohl Lärmbelastung, Tierwohl, ­Umwelt und Abfall immer ein Thema sind. Tiere hören ja ­bekanntlich ­einiges besser als wir, und ­erklären können wir es ihnen nicht, ausserdem gibt es immer mehr Haustiere, die wie die Wildtiere leiden.

Wieso sind die zuständigen Behörden nicht in der Lage, endlich eine gemeinsame Entscheidung zu treffen und ein Verbot einzuführen? Vermutlich geht es um die ­Einnahmen, das grosse Geld.

Unser Nationalfeiertag ist nicht mehr für alle gleich, für viele ist er ganz einfach ein ­«spielerischer Anlass», der möglichst laut sein muss. Der Jahreswechsel betrifft alle, aber auch dieses Fest könnte ohne die Knallerei gefeiert ­werden.

Leider beginnen die «Klöp­fereien», ob im August oder am Jahresende, viele Tage vor dem Anlass und enden meist erst ­einige Tage danach. Dies alles zu kontrollieren, ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Die Bevölkerung wächst und damit auch die Anzahl an Knallkörpern, die sinnlos in die Luft ­geschleudert werden.

Das Verbot umsetzen

Es ist höchste Zeit, dass auch Hinwil gleichzieht mit den­jenigen Kommunen, die das ­Verbot bereits mit Erfolg durchgesetzt haben. Leute aus diesen Kommunen hätten dann auch keine ­Gelegenheit, ihre Knallkörper in unserer Gemeinde loszulassen. Bitte setzen Sie das Verbot so rasch wie nur möglich in Kraft.

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