Juden und Israel lassen sich nicht voneinander trennen
Leserbrief
Richard Honegger, Wetzikon
Die enge Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel ist historisch und kulturell tief verwurzelt. Für viele Juden ist Israel nicht nur ein geografischer Ort, sondern der letzte Zufluchtsort.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Juden wie Lämmer zur Schlachtbank geführt – sechs Millionen. Seit 1948 haben die Juden – in ihrer ursprünglichen Heimat – wieder einen Staat. In der Folge werden sie von ihren Nachbarn aber immer wieder angegriffen mit dem erklärten Ziel, sie auszulöschen.
Es ist meiner Meinung nach eine Illusion zu glauben, dass der gegenwärtige Krieg in Gaza – ohne Kapitulation und Freilassung der Geiseln – zu einem dauerhaften Waffenstillstand oder Frieden führen kann.
Das angegriffene Israel wird verständlicherweise alles tun, um sein Existenzrecht zu sichern.
Die Wunden des Holocaust schmerzen immer noch, und das Gefühl der Bedrohung durch den weltweiten Antisemitismus verunsichert.
Normalerweise gilt: Wo kein Sieger, da kein Frieden. Es sei denn, Gott schenkt Einsicht und Versöhnung.