Soll Pfäffikon mit Wildberg fusionieren?
Leserbrief
Diese Frage kann zum heutigen Zeitpunkt niemand abschliessend beantworten. Mit der Erarbeitung eines Fusionsvertrags soll aufgezeigt werden, ob und mit welchen Konsequenzen dies möglich ist. Deshalb ist es zwingend, dass die Stimmenden am 18. Mai ein Ja in die Urne legen.
Ist es so, dass wir Pfäffikerinnen und Pfäffiker so borniert sind und Wildberg eine Prüfung des Zusammengehens verweigern?
Ein paar (vielleicht bereits niedergeschriebene) Gedanken:
Die Gemeinde Wildberg ist heute eine, aus meiner Sicht, gut funktionierende Gemeinde – mit allem Wenn und Aber –, dies gilt auch für die Gemeinde Pfäffikon.
Es ist unbestritten, dass Wildberg mit diversen Verträgen/Abmachungen (auch geografisch bedingt) ins Tösstal orientiert ist. Ob diese zwingend zu kündigen/zu ändern sind, kann erst mit der Aufarbeitung eines Zusammengehens festgestellt werden.
Vermutlich ist richtig, dass es in Pfäffikon mehr Verwaltungsstellen braucht, es fallen jedoch solche in Wildberg weg.
Pfäffikon ist seit Jahren im steten Wandel (Bevölkerungswachstum, Infrastruktur, Schule, Verwaltungsaufgaben …) und wird es immer bleiben. Die Fusion mit Wildberg dürfte dies nur marginal beeinflussen, also zu einem Mehraufwand führen.
Auch ich beurteile eine Fusion als beidseitige Attraktivitätssteigerung.
Schmunzeln musste ich über das Votum «Gemeindeparlament».
