Sammelstelle Loren: Alternative Fakten und Fantasterei der Gegner
Leserbrief
Die reinen Flächen der alten und der neuen Sammelstelle miteinander zu vergleichen und daraus Rückschlüsse über die Nutzung zu ziehen, ergeben meiner Meinung nach sogenannte alternative Fakten. Denn die kleinere Nutzungsfläche der neuen Sammelstelle kann dank optimierter Anordnung der Behältnisse viel effizienter und raumsparender verwendet werden und trägt damit den wachsenden Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung in Uster Rechnung. Ebenfalls sind bei der Nutzungsfläche der neuen Sammelstelle im Gegensatz zu der alten keine Manövrierflächen für den Umschlag mit eingerechnet. An Fantasterei grenzt für mich die Argumentation mit dem Bahnanschluss. Die SBB wollen keinen Bahnverlad mehr in Uster und werden davon auch künftig nicht abweichen. Auch werden die Kosten der neuen Sammelstelle keine Auswirkungen auf die Ustermer Steuerzahler haben, da die Abfallsammelstelle aus dem separaten «Kässeli» der Abfallgebühren finanziert wird. Extrem schade wäre, wenn dieses durchdachte und vorbildliche Projekt inklusive des Einbezugs des Integrationsangebots der Stadt Uster mit einem Repair-Café und einem Veloshop an der Urne versenkt werden sollte. Darum stimme ich für den Projektierungskredit, damit die Planung dieses innovativen Projekts vorangetrieben werden kann.
