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Langweidstrasse braucht bürgernahe Verkehrspolitik!

Die Langweidstrasse wurde wegen des Durchgangsverkehrs im letzten Herbst temporär zu einer Begegnungszone umgewandelt. (Archiv)

Foto: Aline Ilk

Langweidstrasse braucht bürgernahe Verkehrspolitik!

Leserbrief

Jason Banyer

Vorsitzender der Büezer- und KMU-Partei (BKP) Gossau

Aus meiner Sicht ist der Übel­täter die unfertige Oberland­autobahn. Jahrelang hat der ­Gemeinderat versucht, mit ­teuren Flicklösungen das Verkehrsproblem zu beheben. Er glaubte allen Ernstes, dass eine «Begegnungszone» errichtet werden könne, trotz dem massiven Schleichverkehr.

Ich fühle mich mit den ­Bewohnern an der Langweidstrasse stark verbunden, die sich über diesen gefährlichen Schleichverkehr ärgern. Eines Nachts hielt ich mit dem Auto komplett an, weil ich eine rote Katze auf der Strasse liegen ­gesehen hatte. Als ich auf sie zurannte, bemerkte ich, dass sie bereits tot war und jemand diese Katze überfahren hatte und schamlos liegen liess. So kontaktierte ich umgehend die Polizei.

Der Anblick und die Situa­tion machten mich traurig, und ich sympathisierte mit dem Besitzer, da auch ich eine Katze so verloren habe.

Es war ein weiteres Zeichen, dass es eine bürgernahe Verkehrspolitik braucht.

Das Grüt ist mit diesem Schleichverkehr überhaupt nicht ­allein. Sehr viele Gemeinden kämpfen gegen diese Sym­ptome, und niemand spricht aus, was wir alle denken: Die un­fertige Oberlandautobahn ist schuld!

Linke Kreise versuchen, ­mittels 30er-Zonen und Autofeindlichkeit die Symptome zu bekämpfen, und stellen sich gleichzeitig gegen das Einzige, was helfen würde: der A 15-Anschluss!


Die Langweidstrasse im Gossauer Grüt wird keine Begegnungszone, Ausgabe vom 27. März

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