Langweidstrasse braucht bürgernahe Verkehrspolitik!
Leserbrief
Aus meiner Sicht ist der Übeltäter die unfertige Oberlandautobahn. Jahrelang hat der Gemeinderat versucht, mit teuren Flicklösungen das Verkehrsproblem zu beheben. Er glaubte allen Ernstes, dass eine «Begegnungszone» errichtet werden könne, trotz dem massiven Schleichverkehr.
Ich fühle mich mit den Bewohnern an der Langweidstrasse stark verbunden, die sich über diesen gefährlichen Schleichverkehr ärgern. Eines Nachts hielt ich mit dem Auto komplett an, weil ich eine rote Katze auf der Strasse liegen gesehen hatte. Als ich auf sie zurannte, bemerkte ich, dass sie bereits tot war und jemand diese Katze überfahren hatte und schamlos liegen liess. So kontaktierte ich umgehend die Polizei.
Der Anblick und die Situation machten mich traurig, und ich sympathisierte mit dem Besitzer, da auch ich eine Katze so verloren habe.
Es war ein weiteres Zeichen, dass es eine bürgernahe Verkehrspolitik braucht.
Das Grüt ist mit diesem Schleichverkehr überhaupt nicht allein. Sehr viele Gemeinden kämpfen gegen diese Symptome, und niemand spricht aus, was wir alle denken: Die unfertige Oberlandautobahn ist schuld!
Linke Kreise versuchen, mittels 30er-Zonen und Autofeindlichkeit die Symptome zu bekämpfen, und stellen sich gleichzeitig gegen das Einzige, was helfen würde: der A 15-Anschluss!
Die Langweidstrasse im Gossauer Grüt wird keine Begegnungszone, Ausgabe vom 27. März