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Endlich Frieden in der Ukraine – für unseren Wohlstand

Dieser Leser sieht im Ukrainekrieg vor allem auch ein Desaster für die Wirtschaft.

Foto: PD

Endlich Frieden in der Ukraine – für unseren Wohlstand

Leserbrief

Max Huber

Wetzikon

Edwin Wirz zieht in seinem Leserbrief vom 21. Februar über Donald Trump her und verherrlicht eines der korruptesten Länder der Welt. Er verhöhnt die Aussage von Donald Trump, er werde den Krieg zwischen der Ukraine und Russland innert 24 Stunden beenden, versteht aber nicht, dass das symbolisch gemeint ist. Kein vernünftiger Mensch glaubt, einen Krieg in 24 Stunden beenden zu können. Wenn allerdings die EU und die Ukraine nicht bocken, kann der Krieg tatsächlich in ein paar Monaten beendet werden.

Wobei die EU wieder mal eine äusserst blamable Rolle spielt. Sie hat sich so übertölpeln lassen, dass sie an den Verhandlungen überhaupt nicht teilnehmen kann. Das ist aber auch richtig so. Die Rolle der beleidigten Leberwurst steht ihr nicht zu.

Die EU – und die EU ist Deutschland, da brauchen wir uns nichts vorzumachen – hat drei Jahre lang nichts für den Frieden getan. Im Gegenteil, mit immer mehr und gefährlicheren Waffenlieferungen hat sie von einem Sieg der Ukraine geträumt. An vorderster Front dabei Deutschland mit den grünen Kriegstreibern Habeck, Baerbock, Hofreiter und den Oppositionspolitikern Kiesewetter und Strack-Zimmermann. Abgesehen davon haben die grünen Politiker auch noch die grösste Wirtschaftskrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst.

Putin ist der Aggressor und hat den Krieg begonnen, das ist keine Frage – und das ist auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Aber das zu beurteilen, ist nicht Aufgabe von Leserbriefschreibern und Politikern, das muss ein eigens dafür bestelltes Gericht beurteilen. Jahrzehntelang haben die Ukraine und Russland als Nachbarn friedlich und sogar freundschaftlich zusammengelebt, bis ein nicht gewählter Politiker seinen Leuten einen Floh ins Ohr gesetzt hat, die Ukraine müsse der EU beitreten und der Nato auch noch, vor der Haustür von Russland.

Bei einem Frieden geht es nicht darum, ob wir Putin oder Trump mögen, es geht vor allem um unsere Wirtschaft. Wir müssen mit Russland wieder geregelte Beziehungen haben, ob uns das passt oder nicht. Einige Jahre bezogen wir wegen der hauptsächlich von Deutschland aufgezwungenen Sanktionen gegen Russland auf Umwegen russisches Gas, nur halt zum zehnfachen Preis als vorher. Habeck und Baerbock haben das nie geschnallt. Damit muss endlich Schluss sein. Nur mit billigem Gas wird die europäische Wirtschaft wieder prosperieren und uns Wohlstand zurückbringen, in die Schweiz und dem Mittelstand.

Leserbrief «Ungeheuerlicher Affront gegen die Ukraine», Ausgabe vom 21. Februar

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