Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Leserbeiträge

Ein radikales Unding, das zu schweren Ausfällen führt

Die Juso wollen eine Erbschaftssteuer für Reiche einführen. (Symbolbild)

Foto: Pixabay

Ein radikales Unding, das zu schweren Ausfällen führt

Leserbrief

Max Bühlmann

Gossau

Der Bundesrat hat ­seine Botschaft zur Juso-Initia­tive verabschiedet. Diese Initiative wurde durch die Jungso­zialisten der Sozialdemokratischen Partei (SP) eingereicht. Die gesamte Spitze der SP (Mattea Meyer, Cédric Wermuth, Samira Marti) hat unterschrieben. Diese Ini­tiative zielt darauf, dass die Reichen 50 Prozent ihrer Erbschaft als Steuer an den Staat abliefern müssten. Betroffen wären zum heutigen Zeitpunkt etwa 2500 Personen mit einem Gesamtvermögen von 500 Milliarden Franken.

Jetzt wird bekannt, dass ­diese Initiative dramatische Konsequenzen für die Schweizer Bevölkerung hätte. Die ­Initiative der Juso ist eigentlich eine Enteignungsinitiative, da sie zur Enteignung vieler Unternehmer führen würde. Experten schätzen, dass bei ­Annahme der Initiative mehr als die Hälfte der Reichen die Schweiz verlassen und ins ­Ausland auswandern würde. Damit würden diese überhaupt keine Steuern mehr zahlen. Da die meisten grossen Vermögen in Unternehmen gebunden sind, würde das zur Zerschlagung sowohl von Grossunternehmen als auch von KMU führen. Tausende Schweizerinnen und Schweizer würden so ihren Job verlieren. Der Bundesrat rechnet mit Steuerausfällen von 3,7 Milliarden Franken.

Diese Enteignungsinitiative bringt also nicht mehr, sondern weniger Steuern. Die so er­warteten Steuerausfälle von 3,7 Milliarden Schweizer Franken würden zu höheren Steuern für die Schweizer Bevölkerung führen. Der Mittelstand würde durch höhere Steuern und höhere Arbeits­losigkeit schwer getroffen. Die ­Erbschaftssteuer-Initiative der Juso und der SP, die nächstes Jahr zur Abstimmung kommt, ist also ein radikales Unding, das zu schweren Ausfällen und Erschütterungen für die ganze Schweiz führen würde.


«Ein Grossteil der Reichen würde bei der Erbschaftssteuer auswandern», Ausgabe vom 14. Dezember


Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns