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Ein laienhafter Abriss zur Finanzpolitik für gewöhnliche Leute

Ein laienhafter Abriss zur Finanzpolitik für gewöhnliche Leute

Leserbrief

Brigitte Rohrbach

Wetzikon

Die Aktiengesellschaft – erfunden im Mittelalter

Im späten Mittelalter, als nicht mehr nur die Königshäuser es sich leisten konnten, Schiffe zu bauen und in die Welt hinaussegeln zu lassen, um dort zu plündern und Handel zu treiben (Piraterei war einst ein ­angesehener und anerkannter Beruf), kamen findige Geschätsleute auf die Idee, sich die Risiken und Kosten grosser Handelsschiffe zu teilen, indem mehrere Investoren dafür Aktien kauften. So wurden die Aktiengesellschaften erfunden. Dumm, wenn ein Schiff verloren ging wegen eines Sturms – oder weil es von Piraten gekapert worden war, dann gingen die Aktionäre leer aus. Schön, wenn das Schiff wieder in den heimatlichen Hafen zurückkam, reich befrachtet mit Gütern aus fernen Ländern, mit Sklaven, Gold und Edelsteinen usw., die durch Tauschhandel, Räuberei, Krieg und andere Gaunereien erworben worden waren.

Heute: Eine gerechte Aktiengesellschaft?

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