Die neue Reha-Klinik soll in Wetzikon entstehen
Leserbrief
Worum geht es? Die Gemeinde Wald und der Kanton Zürich haben den Betreibern der Reha-Klinik in Wald eine Baubewilligung für eine neue Klinik in der Landwirtschaftszone, in einem «Naturschutzgebiet», so der ZO/AvU, erteilt.
Diese Bewilligung widerspricht allen Raumplanungsprinzipien, und sie widerspricht klarem Recht. Private Rekurrenten sind es, die dieses Unrecht korrigieren wollen. Es ist zu hoffen, dass ihnen der Schnauf bis zu einem Sieg nicht ausgeht. Für die rechtswidrige Baute auf dem Faltigberg gibt es keine sachlichen Argumente, diese Baute kann auch rechtskonform in einer Bauzone stehen.
Aber wo? In Wetzikon. Das Spital Wetzikon (GZO AG) machte Wertberichtigungen von 110 Millionen Franken auf seinen Liegenschaften, es pfeift aus dem letzten Loch, es ist nicht überlebensfähig. Es sollte rasch den Weg aller Konkursiten gehen.
Reduziert auf eine Sanitätshilfsstelle, wird das Spital Wetzikon überleben; das Gros der Räumlichkeiten geht an das Reha-Zentrum. Eine Lösung mit drei klaren Vorteilen: Die Landschaft auf dem Faltigberg bleibt (nach dem Sprengen der alten Anlage) intakt, die Zukunft der GZO AG ist geregelt, und die Reha-Klinik hat rasch an zentraler Lage in einer konformen Zone eine gesicherte Zukunft. Win-win-Situation nennt man das auf Neudeutsch.
«Nach Baubewilligung schwebt ein Rekurs über dem Faltigberg in Wald», Ausgabe vom 9. Dezember